Ach ! Laufen darf ich auch noch…

Kennt ihr das? Die Saison ist fast vorbei und man freut sich auf den ruhigeren und vor allem trainingsreduzierten Teil des Jahres. Im meinem Fall war da noch der Willicher Triathlon mit auf der Liste.

Ein kleiner, gut organisierter Triathlon. Morgens dort angekommen, sieht man schon voller Freude die bekannten Gesichter. Trainingskollegen, Noviezen und Radsportler vom RV Möwe . Besonders letztere haben sich auf unbekanntes Terrain begeben. Mal nicht nur rollen lassen war die Devise an dem heutigen Tag.

Der Willicher Triathlon bietet sich durch die, eher selten angebotene Distanz,von „333“ gerade für Radsportler an.  Dort  werden 300 m in einem 25 m langen Sportbecken geschwommen, 33 km geradelt und anschließend  3km gelaufen.

Ich habe mich mit meinem Mann zur Sprintdistanz angemeldet. Schon zu Anfang war klar, dass es für meinen Mann nach der Radstrecke ein DNF (do not Finish ) werden wird, da das Knie schon im Vorfeld nicht mitspielte.

Sehr entspannt gingen wir beide an den Start und trafen uns nach der Radstrecke in der Welchselzone und kamen ins Gespräch. Tauschten unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus und nach ein paar Minuten fiel mir auf, da war doch noch was?

Ach ja – laufen durfte ich ja auch noch!  So entspannt in einem Wettkampf war ich noch nie. Ich setzte meinen Helm ab, ein jetzt doch flottes Küsschen an meinem Mann und los ging es auf die Laufstrecke.

Dort war ich in meinem Element. An der Strecke standen so viele Bekannte. Klasse! Auch Silke vom Marathonteam-online  lief mit, und hat es sich nicht nehmen lassen mich doch noch mal zum Ende der Saison zu scheuchen und eine tolle Zeit zu laufen.

Also, wer im September im Rheinland ist: Diese Veranstaltung kann ich nur weiter empfehlen. Kommt etwas früher und schaut euch die Kinder/Jugend an. Die freuen sich über Stimmung an der Strecke.

Ist dir so etwas auch schon mal passiert? Oder erlebst du deine Wettkämpfe immer unter Spannung ?

 

 

4 Kommentare

  1. Ganz so tiefen entspannt wie du Heike kann ich leider meine Wettkämpfe nicht angehen Mich belastet das schwimmen im Vorfeld und während des Wettkampfes immer sehr. Wenn ich den Schwimmpart hinter mir habe, geht vieles deutlich entspannter, dann kann ich meine Wettkämpfe durchaus soweit man es so nennen kann, genießen. Zeiten stehen für mich nur bedingt im Vorderdrund, denn gewinnen kann ICH sowieso nur gegen mich selber. Meine Devise ist „dabei sein ist alles“. Vielleicht werde ich im hohen Alter beim schwimmen auch noch was lockerer. Schau mer mal

    1. Ja das wird sich bestimmt bald ändern Anke.
      Aber ich kann dich gut verstehen, besonders weil du im Radfahren und Laufen ja auch sehr sicher unterwegs bist.
      Und das hohe Alter hast du ja schon, nur dein Körper und dein Geist spiegeln etwas ganz anderes wieder 😉
      Alles richtig gemacht würde ich sagen !

  2. Ich war 2015 so glücklich den Willich 333 überstanden zu haben. Bis zum laufen war alles supi, aber dann …. flog Heike nach 300 Metern auf der Laufstrecke an mir vorbei. Danacj hat mich nur noch der Erdinger Zielbogen am Leben gehalten.

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